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EMEA: Outsourcing-Umsatz auf Rekordniveau

28. Oktober 2011 Keine Kommentare
cc by Flickr/ Images_of_Money

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Auch wenn sich der Bereich des Outsourcing an sich gerade verändert, ist der Boom insgesamt doch ungebrochen. So berichtet das Marktforschungsunternehmen TPI, dass die Outsourcing-Umsätze einen neuen Rekordstand erreicht haben.

In EMEA (der Wirtschaftsraum Europa, Mittlerer Osten und Afrika) stieg der Umsatz in diesem Bereich im dritten Quartal 2011 auf satte 12,1 Milliarden Euro. Dies bedeutet nichts anderes als eine Steigerung um 99 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum! Ein Grund für diesen starken Anstieg sei jedoch auch der große Vertrag zwischen Atos und Siemens in Höhe von 5,8 Milliarden Euro.

So kann man also vermuten, dass das Rekordniveau so zunächst einmalig ist. Auffällig sei, das immer mehr Unternehmen ihre Outsourcing-Verträge besser an die eigenen Anforderungen anpassen würden. Einer der schwächsten Bereiche sei der Finanzsektor gewesen, wo man ein Auftragsvolumen von 6,3 Milliarden Euro verzeichnen konnte. Damit wurden hier nur 48 Prozent des Wertes im Vorjahr erreicht.

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In zehn Jahren keine Outsourcing-Dienstleister mehr?

2. September 2011 Keine Kommentare
cc by Flickr/ mkosut

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Dass Internet verändert unser aller Leben mehr und mehr. Vor allem in der Geschäftswelt setzen sich langsam neue Prozesse immer mehr durch und noch lange hat man die bestehenden Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. So hat Swen Rehders, Executive Vice President Strategic Sales Engagements bei Atos ein kleines Zukunfsszenario entworfen, bei dem er sich unter anderem auch über die Rolle von IT- bzw. Outsourcing-Dienstleistern Gedanken macht.

Aktuell lagert man in Sachen IT etliche Prozesse aus, wobei so manch einer gewisse Dinge nur schwer aus der Hand geben kann bzw. will. Rehders geht davon aus, dass es im Jahr 2021 direkt keine IT- bzw. Outsourcing-Dienstleister geben wird. Es würde nur noch „Prozessdienstleister“ geben, die Geschäftsprozesse gemeinsam mit den Kunden optimieren.

So mĂĽssten die Consultants nicht mehr zwingend das Haus verlassen, sondern wĂĽrden sich direkt zu Videokonferenzen treffen. Die nötige Technik habe man in den eigenen vier Wänden. E-Mails seien bis dahin im Geschäftsleben fast ausgestorben, da Dokumente virtuell in Echtzeit verfĂĽgbar sein wĂĽrden und die Kommunikation vor allem ĂĽber soziale Netzwerke laufe. Alle weiteren interessanten AusfĂĽhrungen kann man hier nachlesen. Mal sehen, was uns davon wirklich erwartet. Klingt zumindest alles sehr wahrscheinlich…