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Anlagentechnik & Sicherheitsventile von Automobilzulieferbetrieben beziehen

20. April 2011 Keine Kommentare

Sicherheitsventile

Sicherheitsventile

Anlagentechnik und Anlagenmanagement widmen sich der Technisierung und Optimierung von industriellen Produktionsabläufen. Die Einsatzbereich von Anlagen-und Prozessanlagen ist dabei vielfältig und erstreckt sich von Sonderanlagenbau bis hin zur Lebensmittelindustrien wie Kältetechnik in der Getränke-und Nahrungsmittelindustrie, in Brauereien, Molkereien und Weinkellern. Darüber hinaus setzen auch Pharmazie und Biotechnologie auf moderne Anlagentechniken. Unternehmen, die sich mit der Anlagentechnik befassen, müssen zunächst die industriellen Produktionsabläfe durchdringen, bevor sie sich eine Gesamtlösung erarbeiten. In den Schnittstellen zwischen den einzelnen Produktionsabläufen wird vor allem auf Automatisierung und Computersteuerung gesetzt. Bei dieser Anlagen-und Prozessoptimierung ist langjährige Erfahrung und Know-How in puncto Verfahrenstechnik unerlässlich. Es gilt stets funktionelle, effiziente wie bedienungsfreundliche Anlagensteuerung zu ermöglichen.

Verfahrenstechnik steht neben Automatisierung und Dokumentation. Die industriellen Verfahren werden in so genannte Process Units unterteilt. Die bei den Herstellern vorgefertigt werden, bevor die Montage und Inbetriebnahme unmittelbar beim Kunden vorgenommen wird. Schwerpunkte liegen auf Minimierung von Produktionsverlusten sowie übersichtlicher Bedienung. Neben Beratung und Planung, die dem eigentlichen Bau der Anlagen vorausgehen, werden auch Instandhaltung und Projektierung vom Kundenservice in der Regel mit umfasst. Es geht um die Maximierung des Anlagenvermögens, die Integrierung der Einzelprozess in einem in sich geschlossen Produktionskomplex. Das erfordert ein hohes Ausmaß logistischer und kommunikativer Verbindungen. Gerade wenn alte Anlagen auf neue, moderne Standards gehoben werden sollen, bedeutet dies Neubau, Umbau sowie die Integration von Medienversorgung und Technik zur Automatisierung sowie Kommunikation zwischen den einzelnen Process Units. Die Produktionsaggregate müssen sodann ständig gewartet und einer Optimierung angepasst werden.

Einen integraler Bestandteil von industriellen Anlagen bilden Sicherheitsventile. Sie können als Proportionalventile, Vollhubsicherheitsventile oder Normalsicherheitsventile ausgestaltet sein. Ihre hauptsächliche Funktion ist die Sicherung gegen eine Überhöhung des Druck in Fällen von Tankbefüllung, Gasentwicklung oder thermischer Flüssigkeitsausdehnung. Da in der Regel eine gewisse Druckspanne zulässig und wünschenswert ist, werden sowohl Über-als auch Unterdruckventile eingesetzt. Sicherheits-Ventile werden regelmäßig nicht als Einzelventile in Anlagen integriert, sondern als Funktionsheiten. Auf Grund ihres Einsatz an kritischen Stellen der Produktionsabläufe sind sie hohen Standard in den Punkten Konstruktion, Funktion und Einsatz unterworfen. Es existiert eine ganze Reihe von Sicherheitsventilen, die sich je nach Einsatzbereich unterscheiden und je nach Einsatzfeld bestimmte Stärken und Schwächen aufweisen. Einige Faktoren, die es bei Auswahl der Ventile zu berücksichtigen gilt, sind ihre Werkstoffverträglichkeit, ihre Beständigkeit, ihre Ableitungsfähigkeit von Kondensaten, die Möglichkeit ihrer Funktionsbeeinträchtigung durch Staub und Klebstoff sowie ihre Dimensionierung in Beziehung auf den potentiellen Druck. Häufige Einsatzgebiete sind Druckbehälter wie Dampfkessel oder Rohrleitungen, die vor Schädigungen durch Druckanstiegen geschützt werden müssen.