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Archiv für Februar, 2012

Prognose: 2016 ĂĽber 70 Prozent des mobilen Datenverkehrs in der Cloud

24. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by akae.blogspot.com

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Unser Datenverkehr wächst immer rasanter. Nicht nur, dass das Netz eine immer wichtigere Stellung in unserer Gesellschaft einnimmt, auch die Zahl der internetfähigen mobilen Geräte steigt immer weiter an. So klingen die Zahlen des neuen „Cisco Visual Networking Index (VNI) Global Mobile Data Traffic Forecast“ zwar gigantisch, sind aber durchaus wahrscheinlich.

Dabei gehen die Experten davon aus, dass der mobile Datenverkehr weltweit von 2011 bis 2016 um das Achtzehnfache gestiegen sein wird. Mobil werden wir also in vier Jahren 130 Exabyte um die Welt schicken. Ein Exabyte ist eine Trillion Byte! 130 Exabyte sind demnach rund 33 Milliarden DVDs! Alleine in Deutschland soll 2016 der mobile Datenverkehr 4,7 Exabyte pro Jahr betragen.

Desweiteren rechnen die Experten damit, dass auch das Cloud-Computing eine immer wichtigere Rolle einnehmen wird. 72 Prozent des mobilen Datenverkehrs sollen im Jahr 2016 cloud-basiert sein. Dies würde eine Steigerung um das 28-Fache bedeuten. Wichtige Faktoren hierfür sind sicherlich auch die steigende Geschwindigkeit mobiler Netze und das Wachstum der Speicher mobiler Geräte.

Wie erstellt man einen eigenen Blog fĂĽr die Firma?

24. Februar 2012 Keine Kommentare

Der DaWanda Blog

Der DaWanda Blog

Ein Blog ist eine persönliche Internetseite, auf der man sich öffentlich präsentieren kann. Dabei kann man Inhalte fortlaufend im Stil eines Tagebuchs hinzufügen. In der Wahl und Gestaltung des Inhalts ist der Autor dabei frei. Persönliche Blogs beschäftigen sich beispielsweise mit Lebensereignissen, Reisen oder Hobbys. Natürlich gibt es auch nicht personalisierte Blogs, die sich mit bestimmten Themen wie etwa Nachrichten oder Branchen oder eben dem eigenen Unternehmen beschäftigen.

Mit der Entwicklung des Internets zum Web 2.0 mit Fokus auf Social Media und die Eigenpräsentation im Web haben sich Blogs zu einem außerordentlich beliebten Webseitentyp etabliert. Ein großer Vorteil von Blogs ist, dass sie sehr flexibel in der Präsentation von Inhalten sind. So kann etwa ein Urlauber seine Fotos genau so einfach in seinem Blog veröffentlichen, wie ein Autor seine Kurzgeschichten, oder ein DJ seine neuesten Kompositionen.

Möchte man einen eigenen Blog erstellen, so gibt es mehrere Optionen. Die einfachste und schnellste ist, den Dienst eines Bloghosting-Services wie WordPress.com oder Tumblr in Anspruch zu nehmen – allerdings ist ein Domain Umzug später sehr schwierig oder sogar unmöglich, d.h. die Daten verbleiben dann dauerhaft beim Blog Hoster. DafĂĽr benötigt man aber auch bloĂź eine E-Mail-Adresse. Nach der Registrierung auf der entsprechenden Webseite kann man einen Blog anlegen, das Design personalisieren und direkt mit dem Schreiben anfangen. Die technische Infrastruktur und die damit verbundenen Kosten ĂĽbernimmt der Bloghoster. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass man von diesem abhängig ist und keinen Anspruch auf die Leistung des Services hat. Häufig sind die kostenlosen Blog-Angebote auch mit Werbeeinblendungen verbunden.

Alternativ lässt sich ein Blog auch selbst hosten. Viele Webhoster bieten Pakete aus Domain, Webspace und Datenbank an, die meisten sogar direkt mit einem Blogsystem wie WordPress. Damit kann man sich von den Nachteilen eines kostenlosen Angebotes freikaufen. Die Kosten liegen dabei bei ca. 20-30 € / Jahr, je nach Anbieter.

Wer einen erfolgreichen Blog betreiben möchte, sollte ein Thema haben über das er schreiben möchte, das aber auch für Andere interessant ist. Das Internet ist dahingehend eine dankbare Plattform, dass sich durch die gigantische Menge an Nutzern für fast jedes Interessengebiet eine große Schar an Menschen begeistern lässt. Wichtig ist für den Blogautoren vor allem, die Leser mit häufigen Updates und interessanten Inhalten für sich zu begeistern und sich so ein Stammpublikum zu schaffen.

Outsourcing: Ost-Europa wird wichtiger

17. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ markhillary

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Wenn man ĂĽber Outsourcing spricht, dann fallen den meisten Laien vor allem typische Offshore-Länder wie China, Indien oder auch Brasilien ein. Jedoch ist das Outsourcing in dieser Hinsicht im Wandel, wie bereits häufiger an dieser Stelle berichtet. So zeigt die aktuelle Studie „Erfolgsmodell Outsourcing 2011″ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut fĂĽr Management- und Wirtschaftsforschung.

Dabei zeigte sich, dass vor allem osteuropäische Länder immer mehr an Bedeutung gewinnen. Gut drei Viertel aller deutschen Unternehmen halten Outsourcing-Projekt in Ländern wie Polen oder Tschechien für sinnvoll. Dies ist ein Plus von satten 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 28 Prozent sprechen sich weiterhin für Indien aus und 17 Prozent für Asien, jedoch ohne China.

Bei der Auslagerung von Geschäftsprozessen (BPO) setzen 65 Prozent auf Deutschland als Standort (Onshore), 19 Prozent auf Osteuropa (Nearshore) und nur drei Prozent auf Offshore-Länder wie eben China oder Indien. Vor allem in den Branchen Logistik und Transport, bei Banken oder auch der IT-Branche steht Osteuropa im Bereich BPO hoch im Kurs. Dies gilt auch für das Outsourcing von Infrastruktur. Nearshore-Länder sind hingegen im Bereich der Managed-Testing-Services bei Wasser- und Energiewirtschaft beliebt.

Die größten Bedenken beim Outsourcing in andere Länder generell haben deutsche Unternehmen bei Themen wie Datensicherheit. Auch die Sprachunterschiede machen so manchen sorgen. So gaben 62 Prozent an Probleme mit der Sprache Englisch zu befürchten.

Outsourcing-Partner und Vertrauen

10. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ EIProsumidor.net

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Besonders im IT-Bereich setzen immer mehr Unternehmen auf Outsourcing und lassen diesen Teil externe Dienstleister erledigen. Dabei spielt das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten eine große Rolle, die leider einige immer noch unterschätzen. Im Rahmen der Ausgliederung der IT-Wertschöpfung werden natürlich auch oft zentrale, kritische Teile übertragen.

Im Rahmen der TrustIT-Studie wollte daher Deloitte wissen, wie es um das Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmen und ihren Partnern bestellt ist. Dabei zeigte sich, dass wertschöpfungsrelevante IT-Prozesse immer mehr ausgelagert werden, sich jedoch viele nur auf Standard-Kontrollmechanismen verlassen. Jedoch sehen die Autoren der Studie hier auch eine Veränderung. Möglichkeiten wie Cloud Computing halten Einzug, zudem werden die regulatorischen Vorgaben strenger.

Nur acht Prozent der befragten Entscheider setzen auf spezifische und absicherungsorientierte Kontrollen. 23 Prozent verlassen sich auf Standards oder nur teilweise auf Standards und 46 Prozent auf angepasste Standards. Nach einem Bruch im Vertrauensverhältnis halten die meisten trotzdem an den bisherigen Instrumenten fest, jedoch mit einer verstärkten Kontrolle.

In anderen Untersuchungen zeigte sich ĂĽbrigens, dass besonders in Deutschland es auch immer wieder Unternehmer gibt, die zu skeptisch mit ihren Partnern umgehen und daher Chancen vertun. Hier muss die richtige Balance wohl erst noch gefunden werden!

Philips: Rasierer-Produktion aus China abgezogen

3. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Lempkesfabriek

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Wir haben an dieser Stelle bereits darĂĽber berichtet, dass einige groĂźe Unternehmen in Sachen Outsourcing beginnen umzudenken. Die Weltwirtschaft hat in den vergangenen Jahren begonnen sich zu verschieben. So sind Arbeiter in Europa inzwischen fast genauso teuer wie in China. Philips hat daraus nun seine Konsequenzen gezogen und angekĂĽndigt, die Produktion fĂĽr elektrische Rasierer aus China abzuziehen.

Die Arbeiter in einem Werk in den Niederlanden haben sicherlich nicht schlecht gestaunt. Es war bereits bekannt, dass Philips anfangen mĂĽsse zu sparen. So rechneten die gut 2.000 Mitarbeiter mit Entlassungen, doch stattdessen wurde ihnen verkĂĽndet, dass in das Werk investiert werde, da man die Produktion aus Shanghai abziehen wolle.

In China sei die Fluktuation des Personals bedeutend höher als in den Niederlanden und die Kosten seien inzwischen in beiden Ländern ungefähr gleich hoch. Ein Trend, den auch andere große Unternehmen bereits erkannt haben. So wird sich wohl auch dieser Bereich des Outsourcings in den kommenden Jahren stark verändern.